
Im „Yi Cao Xuan“ in der Gemeinde Chenwu, Kreis Luoning, Luoyang, verwendet Zhang Weifeng Gras als Material, um lebensechte Tiere wie Adler, Heuschrecken und Löwen zu weben. Als Erbe der Graswebtechnik der Familie Zhang in dritter Generation hat er dieses immaterielle Kulturerbe vom Weben praktischer landwirtschaftlicher Werkzeuge zu einer lebendigen Form des künstlerischen Schaffens entwickelt.

Die Saat des Strohwebens wurde in seiner Kindheit gesät. Einmal, als er auf dem Kamm eines Feldes weinte, webte sein Vater einen Strohring, um ihn zu trösten, was zu seiner ersten emotionalen Verbindung mit dem Strohweben wurde. Seitdem begann er mit dem Weben von Insekten und vertiefte sich allmählich in dieses Handwerk.

Nachdem er viele Jahre lang der Methode seines Vaters gefolgt war, frische Blätter zu weben, entdeckte Zhang Weifeng zufällig, dass das Weben mit weichen, trockenen Palmblättern die Werke länger erhalten konnte. Dieser Durchbruch hat der Kunst des Strohwebens ein beständigeres Leben verliehen.

Die Schöpfung ist nie eine reibungslose Reise. Immer wieder frustrierte er sich über seine Unfähigkeit, Tierformen genau darzustellen, bis er schließlich eine „Maus“ schuf, die sofort erkennbar war, was sein Selbstvertrauen wiederherstellte. Heute reichen seine Werke von winzigen Insekten bis hin zu großen Raubvögeln mit einer Flügelspannweite von fast einem Meter, von traditionellen Motiven bis hin zu neuen Motiven wie Neunschwänzigen Füchsen und Dinosauriern, und seine Materialien haben sich um verschiedene natürliche Materialien wie Bambussprossenblätter und Maisschalen erweitert.

Was andere als Müll sehen, sehe ich als Schätze“. Er geht oft in die Wildnis, um Materialien zu sammeln, und macht seine Werke durch die Kombination von Textur und Farbe vielschichtiger.

Seit er 30 Jahre alt ist, unterrichtet Zhang Weifeng systematisch Lehrlinge. Bislang hat er 35 Schüler aus dem ganzen Land angeleitet. In Zukunft hofft er, durch Strohweben Fabeln wie „Der Fuchs und der Tiger“ zu erzählen und zu versuchen, Elemente der Animation einzubeziehen, um diese alte Kunstform frisch und lebendig zu halten. (Reporter Zhou Xinran)





